10% Rabatt bei Newsletteranmeldung! Außerdem: Entdecken Sie die neuen Frühlings- & Oster-Neuheiten 2026!

Hutschenreuther Firmengeschichte: Tradition und Innovation seit 1814

Die Firmengeschichte von Hutschenreuther ist nicht nur eine Geschichte über Porzellan, sondern auch über das Vermächtnis von Handwerkskunst. Sie zeigt die Leidenschaft für die Liebe zum Detail und erzählt von der unermüdlichen Vision, die Schönheit des Lebens durch erlesene Porzellanstücke zu bereichern. Seit der Gründung im Jahr 1814 hat sich Hutschenreuther zu einer der renommiertesten deutschen Porzellanmarken entwickelt. Mit einem tief verwurzelten Erbe in der bayerischen Porzellanindustrie hat die Marke Hutschenreuther. Generationen von Porzellanliebhaberinnen und -liebhabern inspiriert. Erfahren Sie mehr über die faszinierende Geschichte und die Werte, die Hutschenreuther bis heute prägen.

Der Beginn: Carl Magnus Hutschenreuther und die Gründung der ersten Porzellanmanufaktur

Angetrieben von der Leidenschaft für Porzellan machte sich der junge Porzellanmaler Carl Magnus aus Thüringen zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf die Suche nach dem „weißen Gold“, das er schließlich während eines Verwandtschaftsbesuch im Nordosten Bayerns fand. Während seines Besuchs traf er seine spätere Frau, die Tochter des Oberförsters Reuss. Die beiden jungen Liebenden trafen sich heimlich in der Nähe des Dorfes am Steinberg. Während er auf die Ankunft seiner Angebeteten wartete, entdeckte der junge Hutschenreuther Kaolin, das zur Herstellung von Porzellan verwendet wird.

Trotz zahlreicher Rückschläge und der anfänglichen Ablehnung seiner Lizenz durch die königlichen Behörden ließ sich Carl Magnus Hutschenreuther nicht entmutigen. Für ihn war das „weiße Gold“ – das Porzellan – nicht nur ein Schatz für Könige und Fürsten, sondern etwas, das er in die Welt bringen wollte. Nach acht Jahren unermüdlichen Kampfes wurde seine Beharrlichkeit belohnt: 1822 erhielt er die Genehmigung für die erste private Porzellanmanufaktur in Bayern.

Porträt von Carl Magnus Hutschenreuther.

Mit der Entdeckung von Kaolin – dem „weißen Gold“ – und seiner Leidenschaft für feinstes Porzellan, legte Carl Magnus Hutschenreuther in Hohenberg den Grundstein für die Porzellanindustrie in Bayern. Seine Vision war es, Porzellan von unvergleichlicher Qualität und Ästhetik zu schaffen, das weltweit Anerkennung finden würde. Carl Magnus Hutschenreuther starb sehr jung, und seine Söhne führten das Unternehmen in Hohenberg gemeinsam mit ihrer Mutter weiter. Die Firmengeschichte Hutschenreuthers, die einst klein begann, wurde schnell zu einem Synonym für handwerkliche Exzellenz und Traditionsbewusstsein, eingefangen in zeitlosem Porzellan.

Der Aufstieg zur Weltmarke: Lorenz Hutschenreuther und der Beginn der Porzellanstadt Selb

Der Sohn von Carl Magnus, Lorenz Hutschenreuther, setzte das Erbe seines Vaters fort und gründete 1857 eine zweite Porzellanmanufaktur in Selb. Dies markierte den Beginn der „Porzellanstadt“ Selb, die bis heute als Herzstück der deutschen Porzellanproduktion bekannt ist. Lorenz führte innovative Fertigungstechniken ein und setzte auf anspruchsvolle Designs, die Hutschenreuther in die internationale Spitzenklasse der Porzellanhersteller katapultierten.

Die beiden Unternehmen, das ursprüngliche in Hohenberg und das in Selb gegründete Porzellan-Werk von Lorenz Hutschenreuther, entwickelten sich parallel und wuchsen zu eigenständigen Kapitalgesellschaften heran. Während in der Hohenberger Fabrik der Schwerpunkt auf traditioneller Handmalerei, tiefgravierten Kanten (das bedeutet, dass die Kanten des Porzellans durch mechanische Bearbeitung tief in das Material eingraviert wurden, um ein präzises und detailliertes Muster zu erzeugen) und klassischen Formen lag, glänzte Lorenz mit exquisiten Dekorationen und innovativen Designs. Seine Kreationen standen den Arbeiten seines Vaters in nichts nach.

Mit seinen prächtigen Porzellanservices gewann er auf der Weltausstellung für Glas und Porzellan gleich drei Goldmedaillen – eine Auszeichnung, die die Exzellenz und den künstlerischen Anspruch der Marke eindrucksvoll unterstreicht. Damit erlange Lorenz Hutschenreuther internationale Anerkennung.

Historische Ausstellung von Hutschenreuther Porzellan in der Manufaktur C.M. Hutschenreuther.

Wiederaufbau und Fusion: Hutschenreuther nach dem Zweiten Weltkrieg

Die Porzellanfabrik des Vaters in Hohenberg erlitt im Zweiten Weltkrieg enorme Verluste, da sie alle Unternehmen durch die neuen Grenzen verlor, darunter Fabriken in Schlesien, Böhmen und Thüringen. Der Hauptstandort in Hohenberg hatte nun nur noch eine kleine Fabrik in Arzberg. Lorenz Hutschenreuther hingegen konnte die Verbindung zu seinen Fabriken in Selb aufrechterhalten und entwickelte sich dadurch zur stärkeren Kraft des Familienunternehmens.

1969/70 erfolgte die Fusion der beiden Unternehmensteile. Diese Vereinigung war der Beginn einer neuen Ära, die den Weg für das Wachstum der Marke ebnete. Hutschenreuther blieb stets seinem Motto „Menschen und Porzellan“ treu und förderte seine Mitarbeitenden mit Fortbildungen, Kulturinitiativen und Sportprojekten.

Das Markenzeichen des Löwen: Ein Symbol für Qualität und Handwerkskunst

Seit 1919 ziert der Löwe als unverkennbares Markenzeichen jedes Stück Hutschenreuther-Porzellan. Er steht für Stärke, Beständigkeit und das Streben nach Perfektion. Der Löwe ist ein Symbol für die exzellente Handwerkskunst, die sich bis heute durch alle Hutschenreuther-Produkte zieht – ob es sich um feines Porzellangeschirr oder kunstvoll gefertigte Porzellanfiguren handelt. Das ikonische Zeichen ziert die Unterseite eines jeden Porzellanstücks und ist ein Garant für Qualität und Tradition.

Logo von Hutschenreuther mit Löwen und Gründungsjahr 1814.

Fusion mit Rosenthal: Zwei starke Marken vereint

Im Jahr 2000 wurde Hutschenreuther Teil der renommierten Rosenthal GmbH, wodurch zwei traditionsreiche Porzellanmarken miteinander verschmolzen. Dieser Zusammenschluss ermöglichte es Hutschenreuther, seine Innovationskraft weiter zu steigern und neue Märkte zu erobern, während die Marke ihre Wurzeln und Werte bewahrte. Heute steht Hutschenreuther, unter dem Dach von Rosenthal, für die Verbindung von klassischer Eleganz mit traditionsbewusstem Porzellandesign und bleibt ein unverzichtbarer Bestandteil der internationalen Porzellanlandschaft.

Logo der Porzellanmarke Rosenthal.

Hutschenreuther heute: Tradition trifft auf moderne Ästhetik

Hutschenreuther ist bis heute eine Marke, die ihre Traditionen bewahrt und zugleich moderne Akzente setzt. Mit beliebten Kollektionen wie Hutschenreuther Blau Zwiebelmuster und Maria Theresia sowie der jährlichen Weihnachtsglocke der beliebten Hutschenreuther-Weihnachtskollektionen, bleibt Hutschenreuther ein fester Bestandteil vieler Haushalte weltweit. Die Kunst der Porzellanherstellung liegt bei Hutschenreuther nach wie vor in der Liebe zum Detail.

Jedes Stück Porzellan von Hutschenreuther – ob feines Porzellangeschirr, elegante Vasen oder festlicher Weihnachtsschmuck – trägt die Geschichte des Unternehmens in sich, wie ein stiller Erzähler, der mit jeder Berührung die Tradition, die Kunst und die Hingabe, mit der jedes Porzellanstück geschaffen wurde, zum Leben erweckt.

OOPS! The browser you are using is no longer supported.

Browse Rosenthal.com using the latest version of Microsoft Edge, Chrome, Mozilla Firefox or Safari and prepare to dive into an extraordinary beauty experience.